From 2c354b6aa7fef3cac9aa369bdb7a33310e971328 Mon Sep 17 00:00:00 2001 From: Papoteur Date: Sun, 11 Jun 2023 15:31:32 +0200 Subject: Adding or refreshing draklive in de --- draklive/9/de/content/setupBootloader.html | 123 +++++++++++++++++++++++++++++ 1 file changed, 123 insertions(+) create mode 100644 draklive/9/de/content/setupBootloader.html (limited to 'draklive/9/de/content/setupBootloader.html') diff --git a/draklive/9/de/content/setupBootloader.html b/draklive/9/de/content/setupBootloader.html new file mode 100644 index 00000000..2b35a103 --- /dev/null +++ b/draklive/9/de/content/setupBootloader.html @@ -0,0 +1,123 @@ + + + + + Bootloaderghost

Bootloader

Verfügbare Bootloader

GRUB2

GRUB2 auf Legacy MBR/GPT Systeme

  • Bei einem Legacy/MBR oder Legacy/GPT-System wird ausschließlich GRUB2 (mit +oder ohne grafischem Menü) als Bootloader verwendet.

  • Als Voreinstellung wird ein neuer Bootloader entweder in den MBR (Master +Boot Record) Ihrer ersten Festplatte, oder in die BIOS Bootpartition, +geschrieben.

GRUB2-efi auf UEFI-Systeme

  • GRUB2-efi oder rEFInd wird möglicherweise als Bootloader für UEFI-Systeme +verwendet.

  • Als Voreinstellung wird ein neuer Bootloader (Grub2-efi) in die ESP +(EFI-Systempartition) geschrieben.

    Falls bereits ein UEFI-basiertes Betriebssystem auf Ihrem Computer +installiert ist (zum Beispiel Windows 8), wird der Mageia Installer die von +Windows erstellte ESP erkennen und grub2-efi in dieser hinzufügen. Falls +keine ESP vorhanden ist, wird eine erstellt werden. Auch wenn es möglich ist +mehrere ESP zu haben, wird nur eine benötigt, selbst wenn Sie mehrere +Betriebssysteme verwenden.

rEFInd

rEFInd auf UEFI-Systeme

  • rEFInd hat eine schönes grafisches Set an Auswahlmöglichkeiten, und es kann +installierte EFI-Bootloader automatisch erkennen. Siehe: +http://www.rodsbooks.com/refind/

Anmerkung

Bitte beachte, damit Sie die rEFInd Option verwenden +können, muss die installierte EFI-Systempartition Ihrer Systemarchitektur +entsprechen: Wenn Sie zum Beispiel eine 32-Bit EFI-Systempartition auf einem +64-Bit System installiert haben, wird die rEFInd Option nicht +angezeigt/nicht verfügbar sein.

Bootloader Einrichten

Hauptoptionen des Bootloaders

  • Zu verwendender Bootloader

    • GRUB2 (entweder mit einem grafischen, oder einem +Text-Menü), kann sowohl für Legacy MBR/BIOS-Systeme, als +auch für UEFI-Systeme gewählt werden.

    • rEFInd (mit einem grafischen Menü) ist eine +alternative Option, welche nur für UEFI-Systeme vorhanden +ist.

  • Boot-Gerät

    Warnung

    Ändern Sie hier nichts, außer Sie wissen genau, was Sie tun.

    Anmerkung

    Es gibt keine Option um GRUB in den Bootsektor einer Partition (zum +Beispiel: sda1) zu schreiben, da diese Methode +unzuverlässig ist.

    Wenn der UEFI-Modus verwendet wird, dann wird das +Boot-Gerät als +EFI-Systempartition aufgeführt.

  • Wartezeit vor dem Starten des +Standard-Betriebssystems

    In diesem Textfeld kann, in Sekunden, eingestellt werden, wie lange die +Wartezeit ist, bis das voreingestellte Betriebssystem gestartet wird.

  • Sicherheit

    Dies erlaubt Ihnen ein Passwort für den Bootloader festzulegen. Dies +bedeutet, dass ein Benutzername und Passwort beim Startvorgang abfragt wird, +um einen Booteintrag auszuwählen oder Einstellungen zu ändern. Dies ist +optional und die meisten Anwender werden dies nicht benötigen. Der +Benutzername ist root und das Passwort ist welches, dass +Sie danach festgelegt haben.

  • Passwort

    Wähle ein Passwort für den Bootloader (optional)

  • Passwort (erneut)

    Gebe das Passwort erneut ein und DrakX überprüft, ob dieses mit dem oben +eingegebenen übereinstimmt.

Fortgeschrittene Optionen

  • APIC aktivieren

    ACPI (Advanced Configuration and Power Interface) ist ein Standard für die +Energieverwaltung. Es kann durch das Abschalten von ungenutzten Geräten +Strom sparen, was eine Methode ist, welche damals vor APM verwendet +wurde. Diese Auswahl zu deaktivieren könnte nützlich sein wenn, zum +Beispiel, Ihr Computer ACPI nicht unterstützt oder falls Sie finden, dass +die ACPI Implementierung einige Probleme verursacht (als Beispiel wären +zufällige Neustarts oder Systemhänger).

  • SMP aktivieren

    Diese Auswahl aktiviert/deaktiviert das symmetrische Multiprocessing für +Multiprozessorsysteme.

  • APIC aktivieren

    Durch das aktivieren wird dem Betriebssystem Zugriff auf den Advanced +Programmable Interrupt Controller gegeben. APIC Geräte erlauben ein weitaus +komplexeres Prioritäten-Modell und erweiterte IRC (Interrupt Request) +Verwaltung.

  • Lokales APIC aktivieren

    Hier können Sie das lokale APIC auswählen, welches alle externen Interrupts +(Unterbrechungen) für einen bestimmten Prozessor in einem SMP-System +verwaltet.

Konfiguration des Bootloaders

Falls Sie im vorherigen Abschnitt rEFInd als den zu +verwendenden Bootloader ausgewählt haben, werden Ihnen nun die Optionen +angezeigt, welche Ihnen im Screenshot weiter unten angezeigt werden. Falls +Sie es nicht ausgewählt haben, fahren Sie mit dem entsprechenden Screenshot +fort, der für Ihre Auswahl gilt.

Ihre rEFInd Konfigurationsmöglichkeiten:

  • Installiere oder aktualisiere rEFInd in der +EFI-Systempartition.

  • In /EFI/BOOT installieren.

    Diese Auswahl installiert den Bootloader in das /EFI/BOOT Verzeichnis der +ESP (EFI System Partition). Dies kann nützlich sein, wenn:

    (a) Installation auf einem entfernbaren Laufwerk (zum Beispiel USB-Stick), +welches entfernt und an einem anderen Computer verwendet werden kann. Wenn +der Bootloader unter /EFI/BOOT gespeichert wird, erkennt UEFI dies und +erlaubt es, von diesem Laufwerk zu starten.

    (b) Als eine Umgehungsmaßnahme, wenn, aufgrund eines fehlerhaften UEFI, der +von Mageia neu geschriebene Bootloader, nach der Installation nicht erkannt +wird.

Wenn Sie im vorhergehenden Abschnitt nicht rEFInd als Bootloader gewählt +haben, wird Ihre Bootloader-Konfiguration unten angezeigt:

  • Standard

    Das Betriebssystem, welches standardmäßig gestartet wird.

  • Hinzufügen / Erweitern

    Mit dieser Option können Sie Kernel-Einstellungen einrichten oder dem Kernel +die Anweisung geben, Ihnen mehr Informationen während dem Bootvorgang +auszugeben.

  • Fremdes OS testen

    Falls Sie bereits andere Betriebssysteme installiert haben wird Mageia diese +in Ihr neues Mageia Bootmenü hinzufügen. Falls Sie dies nicht möchten, +entferne die Auswahl in der Box Fremdes OS +testen.

  • In /EFI/BOOT installieren. (Hinweis: Diese +Menüauswahl erscheint nur, wenn der Installer erkennt, dass Sie UEFI auf +Ihrem System verwenden).

    Diese Auswahl installiert den Bootloader in das /EFI/BOOT Verzeichnis der +ESP (EFI System Partition). Dies kann nützlich sein, wenn:

    (a) Installation auf einem entfernbaren Laufwerk (zum Beispiel USB-Stick), +welches entfernt und an einem anderen Computer verwendet werden kann. Wenn +der Bootloader unter /EFI/BOOT gespeichert wird, erkennt UEFI dies und +erlaubt es, von diesem Laufwerk zu starten.

    (b) Als eine Umgehungsmaßnahme, wenn, aufgrund eines fehlerhaften UEFI, der +von Mageia neu geschriebene Bootloader, nach der Installation nicht erkannt +wird.

Fortgeschrittene Optionen

  • Video-Modus

    Diese legt die Bildschirmauflösung und Farbtiefe des Bootmenüs fest. Wenn +Sie auf das nach unten zeigende Dreieck klicken werden Ihnen weitere +Auflösungen und Farbtiefen angezeigt.

  • Verändere nichts an der ESP oder dem MBR

    Wähle diese Auswahl, wenn Sie kein bootfähiges Mageia möchten, und +stattdessen das System über ein anderes Betriebssystem starten möchten +(Chain-Loader). Sie erhalten eine Warnmeldung über den fehlenden +Bootloader. Klicke OK, wenn Sie sich über die +Auswirkung im klaren sind und fortfahren möchten.

    Warnung

    Chain-Loading über ältere Bootloader (GRUB Legacy und LiLo) wird nicht mehr +von Mageia unterstützt, da der Vorgang, die Mageia Installation zu starten, +womöglich fehlschlagen wird, wenn ein anderer Bootloader anstatt GRUB2 oder +rEFInd verwendet wird. Sollten Sie es dennoch versuchen, geschieht dies auf +eigene Gefahr.

Weitere Optionen

Verwenden eines bestehenden Bootloaders

Die detaillierte Vorgehensweise, wie man Mageia zu einer schon existierenden +Bootloader-Konfiguration hinzufügt, übersteigt den Rahmen dieser +Dokumentation. In den meisten Fällen gehört dazu, das +Bootloader-Installationsprogramm auszuführen; dieses sollte Mageia +registrieren und dem Bootloader-Menü automatisch einen entsprechenden +Eintrag hinzufügen.

Ohne Bootloader installieren

Sie können auswählen, Mageia ohne Bootloader zu installieren (siehe +Abschnitt 2.1). Dies wird jedoch nicht empfohlen, außer Sie wissen genau, +was Sie tun, da ohne einen Bootloader Ihr Betriebssystem nicht gestartet +werden kann.

Hinzufügen oder ändern eines Bootmenü-Eintrag

Um dies zu tun, müssen Sie /boot/grub2/custom.cfg manuell editieren oder +stattdessen die Software grub-customizer verwenden (Verfügbar in den Mageia +Repositorien).

Anmerkung

Für weitere Informationen schauen Sie in unser Wiki: https://wiki.mageia.org/en/Grub2-efi_and_Mageia


Uploaded on 11/06/2023
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